Vierter Lauf - Vollgas, Drama und Renn-Geschichte
14 Rennfreaks. Eine Bahn. Keine Gnade.
Der vierte Lauf der Clubmeisterschaft hatte alles, was echten Rennsport ausmacht: neue Waffen im Feld, hungrige Rookies, alte Haudegen – und Rundenzeiten, die selbst die Stoppuhren zum Glühen brachten.
Schon vor dem Start um punktgenau 20.00 Uhr war klar: Heute wird nicht gebummelt.
Trainiert, getunt, optimiert – dann die technische Abnahme? Makellos. Bühne frei für ein Rennen, das sich tief ins Gedächtnis brennen sollte.
Starkes Feld, starke Gäste
Besonders erfreulich: hochkarätiger Besuch aus dem Steinbock‑Revier.
Mit Eberhard (praktisch schon Inventar in Dietlikon), Fabrizio und Pascal reisten gleich drei Topfahrer des MRC Chur an – und bewiesen eindrucksvoll, dass sich der Weg ins Flachland mehr als lohnt.
Dazu Felix aus Egnach und Thomas aus Konstanz, der mittlerweile schon fast zum Stamminventar gehört. Rennsport verbindet – und das spürte man an diesem Abend in jeder Runde.
RENNEN GRUPPE 1 – DIE JAGD BEGINNT
Kaum war der Startschuss gefallen, liess die Siebner‑Gruppe es so richtik krachen. Die 7.9‑Sekunden‑Marke fiel schneller als man „Boxengasse“ sagen konnte. Angeführt von Dani, der seine Viper über die Bahn prügelte, als wäre die Polizei hinter ihm her, entwickelte sich ein beinharter Schlagabtausch. Nur Peter konnte das Tempo mitgehen – doch auf Bahn Rot holte ihn sein 33‑Sekunden‑Handicap gnadenlos ein. Spoiler: Platz 4 für Peter – und das Handicap bleibt. Der nächste Lauf wird kein Spaziergang.
Dann Rookie-Alarm! Während Peter in der Boxengasse stand, zeigten Arjan und Otto, dass Neulinge keine Rücksicht kennen. Allen voran Arjan, der einen historischen Abend ablieferte:
- 300.15 Runden – erstmals über der magischen Marke
- seine erste 7.9er Runde auf Rot
- sein erstes Podest
- sein erstes Handicap überhaupt
-> Platz 3 und ein Handicap von 1 Sekunde – das allerdings gleich wieder gestrichen wird. Besser kann man nicht debütieren. Chapeau!
Nach Lauf 1 stand fest: Platz 1 Dani mit brutalen 303.76 Runden, Platz 2 (noch) Arjan, Platz 3 (noch) Peter, aber die 2. Gruppe stand bereit!
RENNEN GRUPPE 2 – NERVEN, NEUWARE UND EIN ROSA STATEMENT
Nach über einer Stunde Anspannung durfte Gruppe 2 endlich ran. Die Nerven? Spürbar. Die Motivation? Explosiv. Vier BMW gegen drei CR7 – und mittendrin ein absoluter Blickfang: Der brandneue, rosa BMW M6. Erstes Rennen. Keine Erfahrungswerte. Null Kompromisse. Spoiler: Platz 2. Jungfernfahrt bestanden. Message gesendet.
Natürlich blieb es nicht fehlerfrei in der Gruppe 2. Kleine Patzer, Carosse an Carosse, kurze Chaosmomente – doch der Rennspass blieb ungebremst. Nöbi, direkt von der Arbeit, mit nur drei Trainingsrunden, und Camillo, erst in seinem zweiten Renneinsatz, warfen alles in die Waagschale. Besonders Camillos ultraschneller CR7 sorgte für offene Münder.
FAZIT – ENGER GEHT ES KAUM
6 verschiedene Fahrzeuge auf den ersten 7 Plätzen. Das sagt eigentlich alles. Ein Rennen, das von Tempo, Vielfalt und Leidenschaft lebte – und wieder einmal viel zu schnell vorbei war. Kein Wunder bei diesen Rundenzeiten.
Danke an alle Fahrer, Gäste und Organisatoren. Die Vorfreude auf den nächsten Lauf ist riesig – denn dieses extrem zusammengepresste Schlussresultat zeigt eines ganz deutlich: Es entscheidet jedes Detail. Jede Runde. Jeder Fehler.
Bis zum nächsten Showdown.


